Willkommen beim Blick hinter die Kulissen

Normalerweise kann man Leuten nur vor den Kopf gucken,
wie man so schön sagt.
In meinem Fall ist ist das zwar auch nicht anders,
aber ich erlaube hier durch die Auflistung
von Mentoren, Idolen und anderen einflußreichen Menschen einen Einblick,
der gewisse Rückschlüsse zuläßt...

"Man wird so alt wie ein Haus und lernt nie aus"

Und selbstverständlich lernt man von anderen,
von Freunden, Kollegen, sogar fremden Leuten - permanent.

Dennoch möchte ich ein paar Menschen nennen,
von denen ich besonders gelernt habe:

Lehrer

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Bruno Wendt:

Zuerst eigentlich "nur" mein Deutschlehrer (der beste Schullehrer, den ich je hatte),
später mein Regisseur im VHS-Kurs "KTK" (den ich mittlerweile selbst leite)
und dann ein Freund.

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Prof. Gerhard Köpf

Der einzige Professor an der Uni Duisburg, von dem ich wirklich was gelernt habe.
Nicht nur ein Gelehrter, sondern ein echter, erfolgreicher Schriftsteller
(Bachmann-Preisträger u.a.) - Theorie und Praxis wunderbar vereint.
Konstruktive Kritik eines solchen Mannes hilft weiter... Danke.
Hier finden Sie mehr Infos zu Gerhard Köpf
(Biographie, Auszeichnungen, wichtigste Werke + Leseprobe)

Katharina Ulmer

Leider habe ich kein Bild von Katharina, aber sie darf in dieser Liste nicht fehlen.
Sie ist gelernte Schauspielerin UND Uni-Dozentin
(und nannte sich deshalb selbst die "Theatertante der Uni Duisburg").
Bei ihr erhielt ich den allerersten richtigen Schauspielunterricht.

Unter Theaterleuten (und Künstlern generell) lernt man pausenlos auch durch die anderen
- man sieht, man hört, man tauscht sich aus.
Es ist ein Geben und Nehmen, ein gegenseitiges, kreatives Befruchten.
Ich habe von allen Freunden und Kollegen etwas gelernt über das Theater, die Kunst und das Leben.

Dennoch möchte ich zwei meiner Mentoren besonders erwähnen:

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Jürgen Strube

Jürgen war mein allererster "echter" Regisseur - jahrelang am Thalia-Theater in Hamburg, u.a. Schüler und Assistent von Boy Gobert, jahrelang am Millowitsch-Theater in Köln.
- und Oberspielleiter am Rheinischen Landestheater in Neuss.
Der Mann, der mich engagierte, mich förderte, mir die ersten Regieassistenzen zutraute und übertrug, mir die ersten echten Rollen gab. Ein Lehrer, ein Mentor, ein Freund: von ihm lernte ich alles, was ich über Theater weiß (und wissen muss) - Basiswissen "Regie", wenn man so will.

Vervollständigt wurde das von
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Sewan Latchinian.
Sewan gehört zur obersten Theater-Liga und öffnete auf meinen Blick...
alles kann ganz anders sein - und geiler - und man kann das ganz neu und ganz anders sehen...
- Basiswissen Regie auf Staatstheater-Niveau, um im Bild zu bleiben.
Sewan ist zur Zeit als Intendant der "Neuen Bühne" in Senftenberg sehr erfolgreich
(erfolgreich ist stark untertrieben:
Senftenberg ist von "Theater Heute" zum "Theater des Jahres" gekürt worden
- unter Theaterleuten ist das sowas wie ein "Oscar" - mindestens).
Die jüngste bundesweite Anerkennung hat Sewan durch die Nominierung für den Deutschen Theaterpreis "FAUST" des Deutschen Bühnenvereins erhalten: für seine Inszenierung von Goethes "Faust I und II" ist er in der Kategorie "Beste Regie Schauspiel" nominiert worden - bei den 1000en von deutschsprachigen Inszenierungen im Jahr ein großer Erfolg, auch wenn er diesmal leider nicht gewonnen hat.

Auch an viele der anderen Regisseure,
denen ich über die Schulter schauen durfte, möchte ich denken:

Brian Michaels, Oswald Lipfert, Uli Mokrusch,
Tamara Kafka, Sylvia Richter, Olaf Kreutzenbeck,
Carlo Klein, Jutta Riedel, Marina Busse, Dagny Schüler, Thomas Matschoß,
Stephen UnwinKarl Wesseler und Wolfram Mehring

- um nur die Wichtigsten zu nennen :-)

Auch von Schauspielern lernt man sehr viel (s.o.)
und ich möchte hier ein paar davon nennen,
mir wichtige Freunde und/oder Kollegen
- ohne bestimmte Reihenfolge und weiteren Erläuterungen:

Patricia C. Beck, Sascha Icks, Rolf Kanies, Martin Herrmann, Andreas Furcht,
Gernot Hertel, Manfred Müller-Kuhl, Gisela Keiner, Lutz Hübner, Mark Weigel, Karsten Rühl, Karl von Liebezeit, Maria Schünemann, Remy Pfirter, Wolfgang Schmitz, Hajo Förster, Markus Rührer, Kai Wolters, Marion Mainka, Jürgen Eick, Stefan Filipiak und Klaus von Mirbach

und, und, und...

Ich danke euch allen!

Bei Journalisten ist es ähnlich wie bei Theaterleuten.
Auch hier lernt man voneinander und ich möchte hier ohne weitere Erläuterung
einem Kollegen einfach mal "Danke" sagen:

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Josef ("Pogo") Pogorzalek
(Rheinische Post)

Vorbilder

Für mich der genialste Schriftsteller: Kurt Vonnegut (1922 - 2007)
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Man lese: "Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug", "Breakfast of Champions",
"Katzenwiege", "Die Siren des Titan" oder "Zeitbeben"

Woody Allen:
brillanter Schriftsteller, Regisseur UND Schauspieler
- deckt alles ab :-)

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Man sehe:
Deconstructing Harry, Geliebte Aphrodite, Der Stadtneurotiker (Annie Hall),
Zelig, Manhattan, Purple Rose of Cairo, Schatten und Nebel oder Bullets Over Broadway

Der Meister des deutschen Wortwitzes ist natürlich

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LORIOT
Das brauche ich nicht zu erklären, Herr äh...

Brandt... Hilde Brandt...

Nein, HILDEBRANDT:

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DIETER HILDEBRANDT

Der Mann hat definiert, was politisches Kabarett ist
(und wir versuchten im Dreistein-Kabarett im Ansatz auch so zu sein)

Der beste Schauspieler ist Al Pacino.

Dicht gefolgt wird Al von Robert de Niro, Dustin Hoffmann und Jack Nicholson.
Nicht vergessen möchte ich Avery Brooks, Anthony Hopkins, Kevin Spacey,
Brent Spiner, John Malkovich, Harvey Keitel, Ian McKellen und Patrick Stewart.
Ebenso Sean Penn, Bruce Willis, Mel Gibson, Tim Robbins, Vincent D'Onofrio,
Robert Picardo, Christopher Lloyd, Hugh Laurie, Denzel Washington und Morgan Freeman.
In der nächsten Generation beeindrucken mich vor allem
Edward Norton, Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman,
Jonathan Rhys Meyers, Kiefer Sutherland und Christian Bale.

die Liste könnte länger sein...

... und Frauen gehören auch drauf...
und dann auf jeden Fall:
Judi Dench, Diane Keaton, Dianne Wiest, Judy Davies, Charlize Theron,
Helena Bonham-Carter, Glenn Close und Meryl Streep (um nur einige zu nennen).

Warum Al Pacino ganz vorne?
Al Pacino hat alles - Präsenz, Präzision und Wandlungsfähigkeit.
So geht schauspielen richtig...
Mehr kann ich dazu nicht sagen
(könnte schon, aber es führt zu weit und dauert zu lang).

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Man sehe:
Der Pate (I - III), Im Auftrag des Teufels, Der Duft der Frauen, Scarface,
Heat, Hundstage, Sea of Love, City Hall, Serpico, Donnie Brasco,
Der Kaufmann von Venedig und Engel in Amerika - dann weiss man, warum.


Bei Filmen mit Al Pacino empfiehlt es sich, sie im Original zu sehen.
Die Synchronisation ist zwar meist sehr gut, aber es gehen sehr viele Nuancen verloren
(gleiches gilt auch für die Filme der oben genannten Kollegen) - zu viele.
Die wirkliche Schauspielleistung wird erst im Original erkennbar.

Ein Film ist kein Kunstwerk eines einzelnen,
anders als ein Buch oder ein Gemälde.

Ohne einen kongenialen Regisseur kann der beste Schauspieler nichts
(oder nicht viel) machen
- und umgekehrt :-)

Regisseure, die ich verehre, sind

Martin Scorsese (Goodfellas, Departed, Taxi Driver, Gangs of New York uvm.)

Francis Ford Coppola (Godfather (I-III), Apocalypse Now, Dracula etc.)

Nicht vergessen darf ich David Fincher(Fight Club!), Bryan Singer, Rob Reiner, Terry Gilliam, Christopher Nolan (Memento!, Insomnia, The Dark Knight),
Tim Burton, Ridley Scott, Sam Mendes, David Lynch, die Coen-Brothers und Quentin Tarantino.
Von den alten unbedingt noch zu nennen: Clint Eastwood (- Altmeister!) + Stanley Kubrick und natürlich Hitch...

Auch diese Liste könnte/müsste länger sein...

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Es gibt keinen genialeren Theaterautor als William Shakespeare
- seit 400 Jahren unerreicht.

- meine kleine Verbeugung vor dem Meister heißt
"Shakespeare Reloaded"
und wird im Januar 2009 von mir mit meiner Theatertruppe uraufgeführt.

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Auch unsere letzte Produktion war schon von Shakespeare
-> "Was Ihr Wollt"

Die Gründung der "Duisburger Shakespeare-Company"
war daher ein logischer Schritt :-)


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Gleich nach W.S. kommt Johann Wolfgang von Goethe,
dessen "Faust" das genialste Werk deutscher Sprache ist und bleibt
(
egal, was ich noch so schreibe... ;-) ).

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Gustaf Gründgens als Mephistopheles,
Will Quadflieg als Faust

Die hübsche Frau hier neben mir ist meine Birgit:


Frau, Freundin, Muse, Partnerin, Beraterin, Geliebte, Gespielin, Liebling...
alles
...
... kurz: Die Frau, die ich liebe :-)

und JA, das ist ein Hochzeitsfoto ;-)
 

Deshalb auch das "Pendeln" zwischen Rheinhausen und Monschau...

... abgesehen davon, dass es da auch sehr schön ist:
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Aber ich hänge halt an dem Großdorf (-stadt wäre ein Euphemismus) Düssburch... Und seit dem 16.11.2009 bin ich  für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg als stellvertretendes Mitglied im Kulturausschuss tätig (was eine sehr interessante neue Aufgabe ist, die ich mit Freude erfülle)

jetzt muss ich der Aussage auf meinem Wahlplakat nachkommen:
Vernunft statt Geschwätz!

Ein seltsames Gefühl, sein Gesicht im Straßenbild zu sehen
- ungewohnt, aber auch schön ;-)

        

Die Musik, die ich liebe, kommt von Deep Purple.

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und den "Familienmitgliedern" (Rainbow, Whitesnake, Gillan etc.) - und mehr oder weniger fernen "Verwandten" wie Black Sabbath, Dio etc.

Außerdem liebe ich Jethro Tull.

- im Moment habe ich mich in Ritchie Blackmore´s Gitarre (zurück-)verliebt und seine "neue" Band BLACKMORE´s NIGHT - nachdem ich ihm verziehen habe, dass er dem Hard Rock den Rücken gekehrt hatte, um stattdessen mit seiner neuen Frau Candice Night Renaissance Rock zu machen. Hab nur 12 Jahre gebraucht (das erste Album ist von 1997), aber jetzt finde ich es toll :-)

    

Wunderschöne Balladen, mitreißender Mittelalter-Folk, schöne Rocksongs, intelligente Musik, die Bauch UND Kopf anspricht :-)

Bei der Arbeit höre ich am liebsten "Sarabande" von Jon Lord (u.ä.).
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Und mein neuester Favorit ist JOE BONAMASSA



- begnadeter Bluesgitarrist, den ich kennen und schätzen gelernt hatte durch seine Zusammenarbeit mit Ex-Deep Purple Glenn Hughes in der neuen Band BLACK COUNTRY COMMUNION
- hat tolle Alben rausgebracht, die nicht nur für Blues-Freunde zu empfehlen sind,

wie z.B.:

Ach ja, das kleine Krokodil...

Das ist
Ali Gator,
das böse Zeitnehmer-Krokodil, das aufpasst hatte,
dass meine SlammerInnen beim Poetry Slam im PAPP
nicht über das Zeitlimit gingen (sonst biss es zu)
 

So, jetzt muss ich nur noch die fliegende Enterprise erklären...

Nun:

All important things I learned about life,
I learned from Star Trek

:-)

End transmission.